Eine separate, verschleißfeste Führungsbuchse ist bei Dentalhandstückrotoren für die Bohrerkonzentrizität wichtig
Verwenden Sie alternative Ersatzrotoren für die Reparatur des Handstücks? Bemerken Sie Veränderungen im Bohrer-Rundlauf nach nur wenigen Monaten? Vielleicht ist die Führungsbuchse das Problem!
Der Bohrer-Rundlauf bei zahnärztlichen Hand- und Winkelstücken wird mit der Zeit durch Benutzung des Zahnarzts schlechter. Ein großer Teil der radialen Belastungen auf den Bohrer im Betrieb wird durch die Führungsbuchse getragen. Zusätzlich führt das häufige Wechseln der Bohrer zu einem größerem Verschleiß, d.h. die Bohrung wird größer. Dieser Verschleiß bewirkt, dass der Bohrer im Rotor mehr radiales Spiel hat. Dieses Spiel führt dazu, dass der Zahnarzt mit seinem Handstück nicht mehr so genau arbeiten kann, obwohl das Instrument noch nicht defekt ist. Ein zusätzlicher Effekt des erhöhten Spiels ist eine Reduzierung der Kugellagerlebensdauer. Eine separate, gehärtete Buchse aus Hartmetall oder gehärtetem Stahl sollte verwendet werden, um den Verschleiß in der Führungsbuchse zu reduzieren. Viele Hersteller von zahnärztlichen Ersatzrotoren kombinieren die Spannzange und die Führungsbuchse zu einem einzigen Bauteil, um Kosten zu sparen. Die Spindelkonstruktion wird hiermit vereinfacht, bringt jedoch Nachteile in der Verschleißfestigkeit und der damit verbundenen Rundlaufqualität mit sich.
Achten Sie beim Kauf eines Rotors darauf, dass eine gehärtete Führungsbuchse verwendet wird!
Führen Sie gelegentlich eine interne Reinigung der Handstücke durch, um die Lebensdauer des Handstücks zu verlängern
Führen Sie Reparaturen an Dentalhandstücken durch? Suchen Sie nach Produkten, die zur Zufriedenheit Ihrer Kunden beitragen? Es sind neue Produkte zur Reinigung von Handstücken erhältlich, die die Lebensdauer von Rotoren erheblich verlängern können!
Eine gelegentliche Innenreinigung erhöht die Lebensdauer! Regulatorische Anforderungen in vielen Ländern besagen, dass Dentalhand- und Winkelstücke zwischen Patienten gereinigt und sterilisiert werden müssen. Obwohl diese Regeln oft eingehalten werden, betrifft die Reinigung in der Regel nur die Außenseite des Handstücks. Das Innenleben des Handstücks wird oft nicht gereinigt, da der Sterilisierprozess zwar alle Bakterien und Keime tötet, jedoch keinen Schmutz entfernt. Reinigung und Sterilisation sind völlig unterschiedliche und separate Prozesse. Wenn Sie jemals ein Hand- oder Winkelstück repariert haben, wissen Sie, dass eine Menge Schmutz in das Kopfgehäuse eintreten kann. Der einfachste Weg, das Innere des Handstücks effektiv zu reinigen, ist ein spezieller zahnmedizinischer Handstück-Reiniger mit passender Kupplung/Befestigung. Alternativ dazu werden derzeit eine Reihe von neuen Maschinen eingeführt, die die Reinigungs- und Schmierprozesse für zahnärztliche Hand- und Winkelstücke automatisieren.
Um eine optimale Lebensdauer zwischen Reparaturen zu bekommen, sollte das Innenleben der Handstücke regelmäßig zwischen den Betriebszeiten gereinigt werden und nicht nur dann, wenn sie Repariert werden müssen.
Warum sollten O-Ringe bei jeder Reparatur eines Dentalhandstücks ausgetauscht werden?

Unbeschädigte O-Ringe sind notwendig für eine gute Leistung des Handstücks. Je nach Instrumentendesign erfüllen die O-Ringe im Kopf mehrere Aufgaben; a) Korrekter Lagersitz b) Vibrationsdämpfung c) Rotorzentrierung und d) Rotationsicherung der Lager.
Die dentalen O-Ringe können jedoch aufgrund der starken Beanspruchung durch Faktoren wie Öl, Reiniger, Desinfektionsmittel und Aufbereitungsverfahren (z.B. thermische Desinfektion) ihre Eigenschaften nur über eine begrenzte Zeit aufrechterhalten. Öl z.B. lässt die Ringe 10-20% aufquellen, was zu kürzerer Lebensdauer der Kugellager führen kann. Thermische Belastung (durch Desinfektion oder Sterilisation) zerstört die Materialeigenschaften wie Rückprallelastizität (sog. Gummieffekt), was zu plastischen Verformungen (hohem Druckverformungsrest) führt. Eine Vibrationsdämpfung findet dann nicht mehr statt und die Lautstärke steigt. Bei einer Reparatur können Sie diese Veränderung gut erkennen, denn die O-Ringe werden an den Kugellagern kleben oder abgeflachte Flächen vorhanden sein.
Daher empfehlen wir, nur O-Ringe aus hochwertigen Materialien zu verwenden und diese bei jeder Reparatur des Dentalhandstücks auszutauschen. Nur so kann ein guter Ersatzrotor auch leise und langlebig funktionieren.
Einstellen der Rotorbaugruppe nach der Reparatur

Es ist wichtig, sicherzustellen, dass der Ersatzrotor richtig im Gehäusekopf des Handstückes sitzt, bevor das Handstück wieder verwendet wird. Insbesondere bei älteren Modellen ist dies notwendig, da einige von Ihnen nur mit O-Ringen im Gehäuse fixiert werden. dadurch wird ein axialer Druck zwischen den beiden Lagern erzeugt.
Neuere Modelle haben zuverlässigere O-Ringe und Federscheiben. Führen Sie nach jedem Wechsel eines Rotors einen kurzen Funktionstest mit radialer und axialer Bohrbelastung (z.B. 500g mit glattem Stift auf einem Stück Messing auf einer Waage) durch.
Überprüfen Sie während und kurz nach dem Axialtest die Temperatur des Druckknopfs des Handstücks mit Ihrem Daumen (nur berühren, nicht drücken). Wenn der Deckel schnell warm oder heiß geworden ist, deutet dies darauf hin, dass der Abstand zwischen dem Rotor und dem Druckknopf zu gering ist. In diesem Fall sollten Sie die Position des Schaufelrads und der Lager überprüfen und anpassen.
Teile aus gehärtetem Stahl

Sie verwenden keine originalen Ersatzteile für Ihre Reparatur? Sind die Komponenten der Ersatzteile, wie Achse und Bohrführung aus gehärtetem Stahl? Eine gehärtete Achse verringert den Verschleiß an der Innenseite, dort wo sich das Druckstück (das Teil, das Sie mit dem Daumen am Druckknopf betätigen) und das Bohrfutter beim Einsetzen und Entfernen eines Bohrers ständig bewegen. Dieser geringere Verschleiß sorgt dafür, dass alle Komponenten konzentrisch bleiben und der Rundlauf des Bohrers über einen langen Zeitraum gering bleibt. Dadurch entstehen weniger Vibrationen während des Betriebs und erhöht die Lebensdauer der Kugellager.
Ein weiterer Vorteil einer gehärteten Achse ist die Möglichkeit, die Kugellager des Rotors auszutauschen. Bei Achsen aus ungehärtetem Stahl wird der kritische Durchmesser der Lagersitze jedes Mal beschädigt, wenn Lager auf die Achse aufgepresst oder von ihr entfernt werden. Kugellager sind so empfindlich, dass bereits ein einziger Lagerwechsel die Achsoberfläche so stark beschädigen kann, dass sich die Lebensdauer der Lager um bis zu 50 % verringert. Die Verwendung einer gehärteten Achse stellt sicher, dass der Durchmesser des Lagersitzes trotz Lagerwechseln konstant bleibt.
Stellen Sie sicher, dass die Stahlkomponenten in Ihren Handstückrotoren eine Härte von mindestens 60 HRC aufweisen.

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